Henker

 

Pressemeldung in der Rheinischen Post:

Polizist auf vier Pfoten

VON STEFANI GEILHAUSEN - zuletzt aktualisiert: 20.05.2010 - 19:11

Düsseldorf (RPO) Das jüngste Mitglied der Diensthundestaffel ist gerade mal neun Wochen alt. Für den Belgischen Schäferhund Henk beginnt nun die Lehre. Wenn er die Prüfung abgelegt hat, geht Herrchens bisheriger Partner in den Ruhestand.

Henk bei seinem ersten Auftritt als Polizeihund-Anwärter. Foto: Peter Lampe

Henks erster Auftritt ist vielversprechend. Während der neun Wochen alte Belgische Schäferhund vor Fotografen und Kameraleuten herumtollt, Blitzlichter ankläfft und nebenbei noch eine große schwarze Promenadenmischung auf der Landtagswiese im Auge behält, guckt Hundeführer Christoph Jansen zufrieden zu: „Er ist neugierig, hat keine Vorbehalte gegen Fremde – der Hund hat großes Potenzial.“

Trotz seines jungen Alters ist Henk schon Quasi-Beamter – das Land hat den Welpen gekauft, den sein Herrchen Torsten Präker in den kommenden Monaten zum Polizeihund ausbilden wird. Ausgesucht hat Präker seinen künftigen Partner selbst.

Henk vom Zabelstein hat ihn beim Züchter nicht durch einem herzigen Blick bezaubert, sondern, weil er bei seiner Mutter an der untersten Zitze trank. „Da findet man die dominantesten Welpen aus dem Wurf, weil dort die Milch am besten fließt.“

Auch im Umgang mit dem Ball hat Henk Torsten Präker beeindruckt. Der will am liebsten mit ihm Drogen suchen, und dafür „muss er einen ausgeprägten Spieltrieb haben“. Belgier lernen schnell So wie Ivan. Der ist fünf und zurzeit Präkers kaltschnäuziger Partner.

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